Unsere Events

Als gemeinnützige Organisation legen wir einen ausgeprägten Fokus auf Umsetzung und Wirksamkeit. Dazu suchen wir den Austausch und die Zusammenarbeit mit Innovator:innen aus Gesellschaft, Verwaltung, Wissenschaft, Wirtschaft und Politik.

30.

Juni

2026

Große Sorgen, hohe Erwartungen an Politik und Europa – Wie Deutschland auf Social-Media-Plattformen und Messengerdienste blickt

Wir sprechen ständig über Social-Media-Plattformen und Messengerdienste – über ihre Macht, ihr Design, ihre Chancen und Risiken. Doch wie blicken eigentlich die Menschen auf Instagram, TikTok, WhatsApp, YouTube oder X, die diese Plattformen täglich nutzen? Beim Launch-Event zur neuen Studie „Große Sorgen, hohe Erwartungen an Politik und Europa“ präsentieren Bertelsmann Stiftung und Agora Digitale Transformation erstmals die zentralen Ergebnisse ihrer gemeinsam mit Pollytix durchgeführten repräsentativen Untersuchung. Die Studie beleuchtet Nutzungserfahrungen, Erwartungen an Politik und Europa sowie die Wahrnehmung der Macht großer Plattformanbieter und liefert Antworten auf folgende Fragen:
  1. Warum nutzen Menschen Plattformen weiter, obwohl sie deren Risiken kennen?
  2. Welche Erwartungen bestehen an Politik und europäische Regulierung?
  3. Wie groß ist der Wunsch nach europäischen Alternativen zu den dominierenden Plattformen? 
Gemeinsam möchten wir diskutieren, welche Konsequenzen sich daraus für die Regulierung digitaler Plattformen und die Zukunft unserer digitalen Öffentlichkeit ergeben.

06.

Juli

2026

Agentische KI für demokratisch-rechtsstaatliche Verwaltung: Potenziale nutzen, Grundsätze stärken

Agentische KI soll die Verwaltung revolutionieren. Doch die Debatte dreht sich bisher hauptsächlich um Effizienzgewinne einerseits und Sorgen vor Kontrollverlust andererseits. Dabei stellt sich die eigentlich entscheidende Frage: Wie muss KI gestaltet sein, damit sie demokratisches Verwaltungshandeln stärkt statt untergräbt? Unsere neue Studie „Agentische KI für demokratisch-rechtsstaatliche Verwaltung" von Dr. Florian Theißing und Dr. Sebastian Wieczorek analysiert, wie KI-Agenten in Verwaltungsprozessen eingesetzt werden können, so dass sie rechtsstaatliche Grundsätze stärken und liefert Antworten auf folgende Fragen:
  1. → Welche Potenziale bietet agentische KI für Zugänglichkeit, Gleichbehandlung und Nachvollziehbarkeit von Verwaltungshandeln?
  2. → Wie muss der Einsatz agentischer KI gestaltet sein, um diese Potenziale zu heben?
  3. → Wo trägt der bestehende Rechtsrahmen, und wo besteht gesetzgeberischer Nachschärfungsbedarf?
Dr. Florian Theißing, Innovation Lead für Digitales Regierungshandeln bei der Agora Digitale Transformation, stellt die zentralen Ergebnisse vor und diskutiert sie anschließend mit Ralf-Junge Pearl, Senior Transformation Manager und Leiter des Agentic AI Hub beim DigitalService des Bundes. Gemeinsam wollen wir erörtern, welche Konsequenzen sich für die Gestaltung agentischer Systeme, die Verwaltungspraxis und den regulatorischen Rahmen ergeben. Im Anschluss besteht die Möglichkeit, Fragen an beide zu richten.

08.

Juli

2026

Meinungsbildung im Wandel: Wie KI-Modelle Nachrichtenquellen selektieren

Zwei Drittel der Deutschen nutzen KI-Systeme inzwischen regelmäßig zur Informationssuche, aber nur ein Viertel überprüft die Quellen der Antworten. KI-Systeme werden damit zu neuen Gatekeepern der Nachrichtenvermittlung: Sie beeinflussen die Meinungsbildung von Informationssuchenden und entscheiden, welche Quellen sichtbar werden – ohne, dass für Nutzende nachvollziehbar ist, nach welchen Kriterien. Für eine neue Studie der Agora Digitale Transformation hat Dr. Vivien Benert, Innovation Lead für Digitale Öffentlichkeit, erstmals systematisch untersucht, welche Quellen fünf große KI-Systeme bei Nachrichtenanfragen heranziehen und was das für unsere demokratische Öffentlichkeit bedeutet. Die Studie liefert Antworten auf folgende Fragen:
  1. → Welche Medien erhalten durch KI-Systeme Aufmerksamkeit und welche fallen durchs Raster?
  2. → Wie stark schlagen sich kommerzielle Kooperationen zwischen KI-Anbietern und Medienhäusern in der Quellenauswahl nieder?
  3. → Wo liegen die Transparenzlücken im bestehenden Rechtsrahmen und was müsste sich ändern?
Dr. Vivien Benert stellt die zentralen Befunde vor. Wir freuen uns sehr, dass Dr. Anna Lührmann, MdB und stellvertretende Vorsitzende des Ausschusses für Digitales und Staatsmodernisierung anschließend ihre politische Einordnung der Ergebnisse teilen wird. Im Anschluss besteht die Möglichkeit, Fragen an beide zu richten.

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